Computerstickerei und 3D-Stick
Metoda haftu znana była już w starożytności, ale dopiero w XIX w. wykształciło się hafciarstwo maszynowe. W latach 80. XX w. powstały pierwsze maszyny komputerowe, które umożliwiły szybszą i dokładniejszą pracę.
Die Stickerei als Veredelungsverfahren besitzt eine lange Tradition, erfand sich jedoch durch die Mechanisierung im 19. Jahrhundert und die Einführung computergesteuerter Stickmaschinen in den 1980er Jahren grundlegend neu. Moderne Mehrkopf-Stickmaschinen ermöglichen eine schnelle, präzise und reproduzierbare Umsetzung komplexer Motive. Die Stickerei bietet die höchste Haltbarkeit unter allen Textilveredelungstechniken, da sie extrem wasch- und abriebfest sowie resistent gegen chemische Einflüsse ist. Aus diesem Grund bildet sie den Standard für Berufsbekleidung, Corporate Fashion und hochwertige Werbetextilien.
Aufgrund der mechanischen Beanspruchung des Gewebes beim Stickvorgang eignet sich das Verfahren am besten für schwere, formstabile Textilien. Zu den Standardträgern gehören Poloshirts, Fleecejacken, Outdoorkleidung, Cappy-Mützen, Taschentücher und Handtücher. Die breite Farbauswahl an Polyester- und Viskosegarnen erlaubt die exakte Umsetzung von Vorgaben zur Corporate Identity. Systembedingt bestehen jedoch Grenzen: Aufgrund der Garnstärke und Nadelgeometrie können extrem feine Details, sehr kleine Schriften oder Farbverläufe (Gradienten) nicht absolut detailgetreu dargestellt werden.
Eine Weiterentwicklung des flachen Direktsticks ist der 3D-Stick (Reliefstick), der eine erhabene, dreidimensionale Optik erzeugt. Dieser Effekt wird durch das Unterlegen eines speziellen Schaumstoffs (Puff Foam) erzielt, der während des Stickvorgangs überstickt und anschließend an den Kanten sauber abgetrennt wird. Der 3D-Stick findet vorrangig auf strukturierten Textilien wie Cap-Fronten oder schweren Sweatshirts Anwendung. Die Umsetzung kann als Direktstick auf dem Produkt oder in Form von gestickten Aufnähern (Patches) erfolgen, die per Thermofolie oder Klett befestigt werden.
Die Kostenstruktur der Computerstickerei unterscheidet sich wesentlich von Druckverfahren wie dem Siebdruck. Ein zentraler Bestandteil ist die einmalige Erstellung des Stickprogramms (Punzkosten/Digitalisierung), bei dem die Grafik in Maschinencodes und Stichfolgen umgewandelt wird. Der Stückpreis der eigentlichen Veredelung richtet sich nach der Gesamtzahl der Stiche (Stickdichte und Fläche) sowie der Maschinenlaufzeit – nicht jedoch nach der Anzahl der verwendeten Garnfarben. Ein mehrfarbiges Logo verursacht daher keine höheren Laufkosten, solange die Stichzahl unverändert bleibt.